Montag, 25. April 2016

Liebe - Verletzt

Rebecca Donovan (560 Seiten)



Romantic Thrill mit Suchtfaktor – verstörend und anrührend, zart und brutal.
Liebe ist langmütig. Liebe ist geduldig. Aber Liebe ist nicht blind … … und sie sieht nicht ewig zu, wie Emma leidet.
Genau das aber macht Evan so gefährlich – wenn er die Striemen auf ihrem Rücken entdeckt und die Brandwunden auf ihren Armen … wenn er herausfindet, dass ihre Stiefmutter sie brutal misshandelt, wird er sie befreien wollen aus dieser Hölle auf Erden. 
Und weil Emma das spürt, stößt sie Evan mit Nachdruck von sich. Den Menschen, dessen Liebe sie heilen könnte. Den Menschen, den sie am meisten begehrt. Weil diese Liebe sie das Leben kosten kann …

Emily – Emma – Em, ein Mädchen mit traurigem Schicksal. Ihr Vater ist früh gestorben, ihre Mutter ertränkt ihren Kummer im Alkohol. So lange, dass Emma mit 12 zu ihrem Onkel, seiner grausamen Frau und deren zwei Kleinkindern kommt. Die beiden geben Emma die Schuld am Tod ihres Vaters und dem Alkoholproblem der Mutter, ohne, dass sie was dazu konnte.
Doch Emma hat eine tolle beste Freundin – Sara. Das beliebteste Mädchen der Highschool. Doch sie ist auch Emmas einzige Freundin, denn Emma lernt viel um ein Stipendium für ein gutes Collage zu bekommen, um so der grausamen Familie zu entkommen.

Alles ändert sich allerdings, als Evan auf die Schule kommt. Die erste Woche bemerkt Emma ihn gar nicht, sie ist viel zu beschäftigt mit ihrer eigenen Welt und diese irgendwie aufrecht zu halten. Doch nachdem er sich einmal bemerkbar gemacht hat, geht er Emma nicht mehr aus dem Kopf. Und sie ihm auch nicht. Während er probiert ihr immer näher zu kommen, schottet Emma sich immer weiter ab, damit er nichts von ihrer Situation mitbekommt. Das Ganze geht so weit, dass Emma sich eben doch zu Evan hingezogen fühlt, was ihr zu Hause großen Stress und viele Schläge einbringt. Als sie auf dem Basketballspielfeld zusammen bricht und ins Krankenhaus gebracht wird, sind Sara und Evan am Ende. Doch dann will Emma Evan nicht mehr sehen, weil sie sich so schämt. Evan verlässt sie und es wird alles noch schlimmer…

Die Thematik hat mir gut gefallen, also so eine krasse Situation zu schaffen. Es gibt ja nur Dunkelziffern darüber wie viele Kinder zu Hause Gewalt ertragen müssen. Ich bin mir ganz sicher, die richtige Zahl dazu will auch gar keiner Wissen. Trotzdem wird Emma als eigenständiges, fleißiges, sportliches Mädchen beschrieben. Eigentlich jemand der beliebt sein sollte, aber Emma will das nicht, Emma will allein sein und erträgt nur Sara. Das macht sie irgendwie statt zur Sterberin, zu einer für mich noch interessanteren Person.
Zwar steht Emma die ganze Zeit im Mittelpunkt, doch auch Evan und Sarah werden gut Beschrieben, sodass es nicht nur bei dem einen Handlungsstrang bleibt.

Für mich eine tolle Liebesgeschichte, bei der ich direkt den zweiten Teil verschlingen möchte.

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