Mittwoch, 6. April 2016

Das Skript

Arno Strobel (400 Seiten)


Wenn Bestseller Angst machen
Eine Studentin bekommt per Post rätselhafte Botschaften zugeschickt – auf Menschenhaut geschrieben. Die Polizei verdächtigt den früheren Bestsellerautor Christoph Jahn: In dessen Roman schneidet ein Serienkiller jungen Frauen die Haut vom Körper, um darauf den Anfang seines Romans, der von allen Verlagen abgelehnt worden ist, auf grausige Weise neu zu schreiben. So erhofft er sich die Aufmerksamkeit für sein Werk, die es seiner Meinung nach verdient hat. Doch Jahn schiebt die Schuld auf einen geisteskranken Fan, der bereits vor Jahren Verbrechen aus seinen Romanen ›nachgestellt‹ haben soll, aber nie gefasst wurde. Die grausige Geschichte scheint sich zu wiederholen …
Ein Entführungsfall, ein Serienkiller und ein Hauptverdächtiger mit beängstigender Phantasie: Brutal raffiniert erzählt Arno Strobel eine furchterregende Geschichte mit doppeltem Boden.

Kommissar Erdmann arbeitet das erste Mal mit Hauptkommissarin Matthiessen zusammen, in der BAO Heike, welche Matthiessen Stellvertretend leitet. Allerdings kommt sie mit ihrem Boss nicht besonders gut klar, was im gesamten Team zu reiberein führt. Auch Erdmann weiß zunächst nicht, was er von Matthiessen halten soll, im Laufe der Ermittlungen wird ihm allerdings klar, das Matthiessen eine tolle Frau und eine super Polizistin ist.

In der Bao Heike geht es um die Entführung von Heike Kleenkamp, Tochter des Chefs des Hamburger Tagesblattes (HAT). Kurs darauf taucht ein auf menschlicher Haut geschriebener Romananfang auf. Auf Heikes Haut. Noch am selben Tag wird eine Leiche gefunden. Allerdings nicht die von Heike, sondern von einer unbekannten, bisher nicht vermisst gemeldeten Person, welcher die Haut vom Körper abgezogen worden ist.
Der Romananfang ist der selbe, wie in „Das Skript“ ein Roman eines Autors, dessen Bücher sich eher schlecht verkaufen. Allerdings hat sich bei ihm vor Jahren schon mal etwas Ähnliches ereignet. Ein Teil eines seiner Bücher wurde nachgestellt, viele Menschen starben und der Täter wurde nie gefasst. Die Geldsorgen des Autors und der Segen dem ihm ein paar mehr verkaufte Bücher einbringen würden und sei es durch so grausame Taten, lässt ihn sofort verdächtig erscheinen. Doch es gibt noch mehr Personen die irgendwie Dreck am Stecken haben, wie zum Beispiel die Buchhändlerin die den Autor so sehr verehrt und auch ein unzufriedener Lektor hätte ein Motiv…

Wooooow! So ein hammer geiles Buch! Ich habs verschlungen!

Die Kapitel sind wieder abwechselnd geschrieben, einmal die Ermittlersicht durch Erdmann, allerdings nicht in Ich-Form und auf der anderen Seite das was Heike passiert. Es ist ziemlich grausam sich vorzustellen wie die Haut abgezogen wird, aber dennoch so gut geschrieben das man mehr wissen will und ich mich zumindest auch nicht geekelt habe. Bin immer noch ganz geflasht von dem tollen Buch, aber auf das Ende wäre ich nie gekommen.

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