Montag, 11. April 2016

Das Rachespiel

Arno Strobel (352 Seiten)


Erfüllst du deine Aufgabe, kommt er frei. Erfüllst du sie nicht, wird er sterben.
Frank Geissler glaubt an einen Scherz, als er die Website aufruft: Ein Mann, nackt, am Boden festgekettet, in Todesangst. Daneben ein Käfig voller Ratten, unruhig, ausgehungert.
Frank kann den Mann retten, heißt es. Aber nur wenn er Teil des »Spiels« wird und seine erste Aufgabe erfüllt. Angewidert schließt er die Website, doch kurz darauf ist der Mann tot. Und Frank beginnt zu zweifeln. Hätte er dem Unbekannten helfen können? Hätte er nicht sofort die Polizei informieren müssen? Aber es ist zu spät. Und nicht nur für den Toten. Auch Frank ist schon mittendrin. Mittendrin in einem Spiel, in dem er einer der Vier ist, einer der vier Kandidaten, für die es um alles geht. Um ihr eigenes Leben. Aber auch um das Leben aller, die ihnen etwas bedeuten …


Frank ist glücklicher Vater einer 15 jährigen Tochter und liebt diese, genauso wie seine Frau über alles. Eines Samstags findet er einen USB Stick in seinem Briefkasten, welcher ihn auffordert zu einer bestimmten Uhrzeit eine Website zu besuchen. Dort sieht er wie ein Mann bei lebendigem Leibe von Ratten gefressen wird. Dazu wird er dazu aufgefordert bei einem Spiel mitzumachen, die erste Mutprobe sei es über ein Brückengeländer zu balancieren. Frank hält die Nachrichten zunächst für einen Marketinggag, danach für einen verdammt schlechten Scherz. Die nächste Nachricht fordert ihn auf, zusammen mit seinen Jugendfreunden einen alten Atomschutzbunker zu besuchen. Seit einer grausamen Mutprobe im Alter von 13 Jahren, haben diese allerdings keinen Kontakt mehr.
Da Frank das ganze suspekt ist und er sich und seine Familie beschützen will, nimmt er diesen Kontakt allerdings wieder auf und sie treffen sich am Bunker. Dort beginnt das eigentliche Spiel, ein Spiel in welchem nur 2 Spieler überleben können, ein Spiel in dem man niemandem Vertrauen darf, am wenigsten seinen Mitspielern…

Brrrrr ekelig, Ratten! Viel zu viel Kopfkino, viel zu eklige Bilder.

Mir hat das Buch gut gefallen, doch irgendwie war mir zu schnell klar wär Täter ist. Vielleicht habe ich bei meinem fünften Strobel in 10 Tagen einfach ein Gefühl dafür entwickelt. Jedenfalls hat mir deswegen das Buch am wenigsten von ihm gefallen. Es gibt viele ähnliche Bücher und ich lese diese immer wieder gerne, aber das hat mich leider nicht so sehr gepackt. Vielleicht auch einfach wegen der ganzen ekeligen Ratten.

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