Freitag, 18. März 2016

Wenn der Winter stirbt

C. L. Wilson (417 Seiten)


Erst seit wenigen Wochen herrscht Frieden zwischen den Reichen Summerlea und Wintercraig, besiegelt durch die Ehe von Sommerprinzessin Kamsin und Wynter Atrialan, dem Winterkönig. Doch der Frieden währt nicht lange. 
Zu Beginn des Krieges hat Wynter das Eisherz, die Essenz eines dunklen Gottes, in sich aufgenommen. Und diese Magie droht nun, ihn zu verschlingen und in einen Todesgott zu verwandeln, eine Bedrohung, schlimmer als alles, dem sich Sommer- und Winterländer je gegenübersahen...


Der erste Band endet mit einem schrecklichen Cliffhanger. So verdammt unfair, also musste ich mir direkt den zweiten Teil kaufen und loslegen.

Bei einem Ausritt von Cham und Wynter wird diese vergiftet. Dazu erleben die beiden wie ein Junge auf dem Markt etwas stielt. Als die Wynter das ganze königlich klären möchte, tritt der Junge Cham in den Bauch, was eine Blutung auslöst. Damit sie wieder richtig gesund werden kann, verschreibt die Priesterin Lady Frey ihr Bettruhe und das ihr Mann sie in den nächsten sechs Wochen nicht beglücken darf. Die Priesterin plant damit, dass König und Königin sich auch außerhalb des Bettes kennen lernen. Dieser Plan geht allerdings nicht auf, da Wynter sich immer mehr von Cham entfernt. Er hat Angst erneut betrogen und hintergangen zu werden. Dies macht allerdings Cham das Leben schwer, da das Volk das noch kaum existierende Vertrauen in die neue Königin sofort wieder verliert. Cham ist einsam, nur der Junge der seit dem Tritt ihr zur Seite stehen muss, hilft ihr mit ihrer Situation klar zu kommen. Gemeinsam erkunden sie das Schloss und machen Ausritte, doch Cham ist immer traurig da ihr Wynter fehlt. Als dieser nach einer Jagd auf ein grausames Wesen wieder ins Schloss kommt, trifft er Cham im einzigen Raum den er ihr verboten hat zu betreten – dem Atrium. Dort hat Wynter Szenen seiner Familiengeschichte aus Eis nachgestellt. Er ist sehr verletzt durch Chams Vertrauensbruch. Doch trotzdem schaffen die beiden es endlich miteinander zu sprechen und ihre Probleme zu klären.

Politisch passiert zu der Zeit auch ganz viel. Chams Bruder ist zurück, er nimmt immer mehr Städte und damit Heere für sich ein um Winterfels und Sommergrund zurück zu erobern. Doch bisher hat er noch nicht gefunden was er gesucht hat – das Schwert von Roland, dem Held von Sommergrund. Deswegen kommt es zu einer großen Schlacht, in welcher Wynter tödlich verwundet wird…

So geil! Am Anfang dachte ich, dass der zweite Teil niemals halten könnte was der erste versprach. Aber ich wurde nicht enttäuscht. Das Ende ist gut gewählt, aber trotzdem hätte ich gerne soooo viel mehr über die beiden Königreiche erfahren. Schade das die Reihe nur so kurz ist, aber andererseits war es so klasse, wer weiß ob mir ein weiterer Teil gefallen hätte.
Am besten hat mir die geschaffene Welt gefallen, etwas Vergangenheit mit ein paar Fantasywesen und Gaben. Ich bin immer noch ganz hin und weg. 

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