Freitag, 18. März 2016

Clone Rebellion - Republik

Steven L. Kent (450 Seiten)



Die Erde im Jahre des Herrn 2508. Die Menschen bevölkern alle sechs Arme der Milchstraße. Die despotische Vereinigte Obrigkeit kontrolliert die Erdkolonien mit eiserner Hand. Aufstände werden mithilfe eines mächtigen Militärs bereits im Keim erstickt. Dieses besteht fast ausschließlich aus ersetzbaren Klonen, die als Massenware hergestellt werden.

Private first class Wayson Harris wuchs in einem Waisenhaus der Vereinigten Obrigkeit unter Tausenden von Klonen auf, die als ultimative Soldaten herangezu¨chtet wurden. Im Gegensatz zu den anderen Marines, die darauf programmiert sind, erst zu gehorchen und später zu denken, hat Harris seinen eigenen Kopf. Als er den Angriff eines abtru¨nnigen Generals abwehrt, wird Harris mitten in einen galaktischen Konflikt geworfen, der ihn dazu zwingt, sowohl seine Existenz als Waffe der VO als auch den Preis der Rebellion in Frage zu stellen.

Auf das Buch bin ich durch den Autor aufmerksam geworden. Denn eigentlich arbeitet Steven L. Kent als Videostpieljournalist und seine Artikel sind in vielen Zeitschriften zu finden, die auch Berichte über Spiele beinhalten. Die Reihe soll wohl  in 10 Teilen auf Deutsch rauskommen, bisher gibt es auf Deutsch bisher nur 5 Teile.

Die Geschichte spielt im Jahre 2508. Die Menschheit hat sich über die gesamte Milchstraße angesiedelt und in verschiedene Kolonien aufgeteilt. Diese werden von der Vereinigten Obrigkeit regiert. Also sie schauen, dass die Siedlungen überall sich an ihre Anweisungen halten. Schaffen können sie das nur, weil sie ein Heer aus Klonen geschaffen habe, welche als Militär genutzt werden.
Wayson Harris ist einer von denen, er denkt allerdings er wäre natürlich entstanden und kein Klon. Er wuchs zwar wie die Klone im Waisenhaus auf, doch bildet sich ein das seine Eltern gestorben und er deswegen da wäre. Der Unterschied zwischen ihm und den Klonen besteht nämlich darin, dass er nicht blind allen Befehlen gehorcht, sondern erst überlegt ob die Entscheidung so richtig ist. Nach der Militärausbildung wird er auf einen sehr weit entfernten Planeten geschickt. Dort ereignen sich einige Dinge die so gar nicht zu seiner militärischen Erziehung passen. Trotz seines Unbehagens, oder gerade deshalb, verlässt er den Planeten als Held und wird befördert. Als er zurück zu seiner Schule reist um seinen Lieblingsausbilder zu besuchen, erklärt dieser ihm wie wichtig es ist das aktuelle Geschehen nicht aus den Augen zu verlieren. Diesen Rat nimmt sich Wayson sehr zu Herzen und er stößt auf immer mehr Dinge die er sich nicht erklären kann.

Anders als ich es erwartet habe, gibt es nicht besonders viel Action. Wayson ist von der Situation, der Regierung, seinem Leben irritiert, das wird klasse dargestellt. Dazu gibt es noch einige weitere Interessante Charaktere über die ich gerne in den nächsten Teilen noch mehr erfahren möchte, genau wie über die Klone.
Viele Aspekte sind spannend dargestellt und andere Passagen ziehen sich für mich mehr. Also mal schauen ob mich der zweite Teil mehr fesselt.

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