Freitag, 22. Januar 2016

Traumschlange

Rainer Wekwerth (252 Seiten)

Abby Summers fliegt nach Haiti, um den Leichnam ihrer Schwester Linda nach England zu überführen. Sie erwartet eine Insel voller Palmenromantik und karibischen Flairs. Tatsächlich aber taucht sie ein in einen Sumpf von Korruption, Verbrechen und wildesten Voodoo-Praktiken.

Die Protagonistin „Abby“ war mir von Beginn an sehr sympathisch. Sie arbeitet als Handwerkerin und erfüllt unterschiedliche Jobs, wie zum Beispiel in einer Galerie. Ihre Eltern sind Tod und ihre Schwester ist nach einem Streit nach Haiti ausgewandert. Als Abby vom Tod ihrer Schwester „Linda“ erfährt, möchte sie trotz der Differenzen zwischen den Beiden sie nach England überführen. In Haiti kann man den Antrag dazu jedoch nur vor Ort stellen, sodass sie hinfliegt. Dort wird sie mit Armut, Müll und Korruption konfrontiert, doch schnell lernt sie einen netten Mann „Patrick“ kennen, welcher ihr seine Hilfe anbietet.
Bei einem Personenwechsel in der Geschichte wird klar das Patrick der Mörder von  Linda ist und nun Abby wieder loswerden will. Abby verliebt sich ein bisschen in Patrick und genießt seine Nähe. Als die beiden einen Voodoo Tempel besichtigen, vergewaltigt Patrick Abby, da diese sich wegen der dort verbrannten Drogen, in Trance befinden. Abby flieht nachdem sie aus der Trance aufwacht. So schnell wie möglich möchte sie wieder nach Hause. Doch am Tag zuvor hatte man ihr und Patrick im Amt erzählt, dass Linda verbrannt worden wäre und der Arzt „Jean“ in der Klinik konnte ihr auch nicht weiter helfen. Auf dem Weg zum Amt trifft sie Lean, der ihr im Amt helfen will an die Urne zu kommen, das lehnt Abby zwar ab, aber Lean möchte danach die Asche untersuchen. Nachdem Lean herausgefunden hat das in der Urne nicht die Asche von Linda ist.
Zur gleichen Zeit ist Patrick bei seinem Stiefvater dem die größten Zuckerrohrplantagen  der Insel gehören. Dieser Beschäftigt allerdings keine Menschen, sondern Zombies. Menschen die mit einem Voodoo-Zauber belegt worden sind.
Linda und Jean treffen auf immer mehr Ungereimtheiten und finden sogar ein Grab mit Lindas Namen. Allerdings ist der Sarg darin leer, aber mit Kratzspuren von Fingernägeln. So kommen die beiden darauf das Linda ein Zombie geworden sein könnte. Abby möchte sich auf der Farm einschleusen lassen und auch ein Zombie werden. Leider geht der Plan schief und Jean wird stattdessen verwandelt. Abby verfolgt den Wagen mit dem Jean zu den Plantagen gefahren wird und findet sogar in der Nacht einen Weg die beiden zu retten. Dabei bricht jedoch Chaos aus, da zeitgleich die Polizei probiert auf das Gelände zu kommen. Patricks Stiefvater flieht, er selbst wird erschossen und Abby, Linda und Jean sind gerettet. Linda kann sich allerdings wegen der langen Sauerstoffunterversorgung im Sarg nicht wieder regenerieren und bleibt vom Kopf auf dem Stand eines Kleinkindes stehen. Abby und Linda fliegen zurück nach London.
Im letzten Kapitel wird der Boss der Plantage zum Zombie verwandelt was die Geschichte gut abschließt.

Die Personen waren alle klasse dargestellt. Das Buch ist toll zu lesen, auch weil es mehr ein Krimi ist, als ein Zombie Buch. Für mich bleiben zum Schluss allerdings zu viele Fragen offen. Wie es mit Linda weitergeht und wie es zum Beispiel mit Abby und Jean weitergeht. 

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