Freitag, 22. Januar 2016

Aquamarin

Andreas Eschbach (408 Seiten)


Hüte dich vor dem Meer! Das hat man Saha beigebracht. Eine seltsame Verletzung verbietet der Sechzehnjährigen jede Wasserberührung. In Seahaven ist Saha deshalb eine Außenseiterin. Die Stadt an der Küste Australiens vergöttert das Meer. Wer hier nicht taucht oder schwimmt, gehört nicht dazu. So wie Saha. Doch ein schrecklicher Vorfall stellt alles in Frage. Zum ersten Mal wagt sich Saha in den Ozean. Dort entdeckt sie Unglaubliches. Sie besitzt eine Gabe, die nicht sein darf - nicht sein kann. Nicht in Seahaven, nicht im Rest der Welt. Wer oder was ist sie? Die Suche nach Antworten führt Saha in die dunkelsten Abgründe einer blauschimmernden Welt …

„Sahas“ zuhause liegt am Meer, doch sie kann nicht schwimmen und darf es auch gar nicht, da sich an ihrem Oberkörper Schlitze, Wunden, befinden. Diese tun nicht weh, müssen aber regelmäßig eingecremt und mit Verband „besprüht“ werden. An einem Tag wird Saha von einer Mitschülerin „Carilja“ in ein Becken geschubst. Da sie nicht schwimmen kann, geht sie unter und ihr wird schwarz vor Augen. Keiner der anderen Mitschüler hilft ihr wieder heraus. Als Saha wieder zu sich kommt ist sie in der Krankenstation ihrer Schule. Saha war so lange unter Wasser gewesen, das sie hätte Tod sein müssen. Als sie sich zurück erinnert fällt ihr auf, dass sie unter Wasser das Gefühl gehabt hatte atmen zu können. Als sie am nächsten Tag ans Meer geht und das ausprobiert klappt es. Sie kann tatsächlich unter Wasser atmen!
In dem Moment, naja bin ich quasi aus dem Buch ausgestiegen. Ich habs zwar noch fertig gelesen, aber es war mir zu vorhersehbar und auch irgendwie zu langatmig.
Andere Bücher von Andreas Eschbach haben mir sehr gut gefallen und den Anfang von diesem fand ich auch sehr viel versprechend. Aber Genmutationen und Meerjungfrauen waren mir dann doch einfach zu viel.
Der Schreibstil von Andreas Eschbach ist wie immer hervorragend und sehr treffend, aber es ist ein Jugendbuch für das man sehr viel Phantasie braucht.



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